Rund um die Frauengesundheit gibt es viele Themen, die uns am Herzen liegen.
Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über wichtige Untersuchungen, Begriffe und Krankheitsbilder geben – zur Information, Aufklärung und Unterstützung in jeder
Lebensphase.
Sollte ein PAP-Abstrich wiederholt auffällig sein oder ein anhaltend positiver HPV-Befund vorliegen, wird eine Kolposkopie empfohlen.
Dabei wird mit einer speziellen Vergrößerungsoptik die Oberfläche des Gebärmutterhalses genau beurteilt.
Häufig wird eine kleine Gewebeprobe (Biopsie) zur feingeweblichen Untersuchung entnommen.
In den meisten Fällen sind die Veränderungen harmlos – dennoch ist die Untersuchung wichtig, um Krebsvorstufen frühzeitig erkennen zu können und zu behandeln.
Die Brustsonographie ist eine strahlungsfreie Ultraschalluntersuchung der weiblichen Brust.
Sie dient der Beurteilung von Gewebsveränderungen wie Zysten, Entzündungen oder Tumoren und wird häufig ergänzend zur Mammographie eingesetzt – besonders bei dichtem
Brustgewebe oder unklaren Befunden.
Eine Chlamydieninfektion ist eine der häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen und kann unbehandelt zu Entzündungen im Unterbauch führen.
Der Erreger wird meist durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen.
Bis zum 25. Lebensjahr übernehmen die Krankenkassen einmal jährlich die Kosten für eine Urinuntersuchung.
Bei positivem Befund erfolgt eine antibiotische Behandlung – auch der Partner sollte mitbehandelt werden.
Dysmenorrhoe bezeichnet Menstruationsbeschwerden unterschiedlicher Ausprägung.
Sprechen Sie mit uns über die Ursache und die möglichen Behandlungswege – oft lassen sich Beschwerden gut lindern.
Die Endometriose ist eine häufige gynäkologische Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter wächst.
Typisch sind starke Regelschmerzen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
Eine frühe Diagnose und gezielte Therapie sind wichtig, um Beschwerden zu lindern und Spätfolgen vorzubeugen.
Wir beraten Sie zu individuellen Behandlungsmöglichkeiten.
Ob Kinderwunsch, Verhütung oder „social freezing“ – wir beraten Sie individuell und umfassend.
Schon in jungen Jahren informieren wir über wichtige Impfungen und präventive Maßnahmen für eine gesunde Zukunft.
Wenn sich eine gewünschte Schwangerschaft nicht einstellt, begleiten wir Sie bei der Diagnostik und Therapie.
Die Gebärmutter ist ein zentrales Organ der weiblichen Gesundheit und macht sich etwa alle vier Wochen durch die Menstruation bemerkbar.
Behandlungsbedürftig sind zu starke, zu häufige oder ausbleibende Blutungen.
Auch Zyklusstörungen sollten ärztlich abgeklärt werden, um hormonelle oder organische Ursachen frühzeitig zu erkennen.
HPV steht für Humanes Papillomavirus. Es existieren viele verschiedene Typen, die meist durch Haut- oder Schleimhautkontakt – etwa beim Geschlechtsverkehr –
übertragen werden.
Die meisten Infektionen heilen spontan ab, doch einige Hochrisiko-Typen können Zellveränderungen hervorrufen, die später zu Krebs führen
können.
Die STIKO empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen ab dem 9. Lebensjahr als wirksamen Schutz.
Unter Inkontinenz versteht man den ungewollten Verlust von Urin.
Viele Betroffene empfinden dies als sehr belastend, obwohl es häufig gute Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Da unterschiedliche Ursachen infrage kommen, ist eine genaue Diagnostik wichtig.
Scheuen Sie sich nicht, uns auf dieses Thema anzusprechen – gemeinsam finden wir Wege zur Linderung.
Juckreiz im Intimbereich ist ein häufiger Vorstellungsgrund in der gynäkologischen Praxis.
Die Ursachen können vielfältig sein – von Infektionen bis zu Hautirritationen.
Eine ärztliche Untersuchung ist wichtig, um gezielt behandeln zu können und Beschwerden rasch zu lindern.
Einmal jährlich empfehlen wir eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung.
Neben einem Gespräch über Themen wie Verhütung oder Zyklusstörungen erfolgt die körperliche Untersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhals-, Brust- oder
Eierstockveränderungen. Gleichzeitig können wir Ihren Impfstatus auf Aktualität überprüfen.
Regelmäßige Vorsorge ist die beste Voraussetzung für Gesundheit und Sicherheit.
Die Laparoskopie ist ein minimalinvasiver Eingriff, bei dem die inneren Organe des Beckens mit einer kleinen Kamera betrachtet werden.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose.
Häufige Gründe sind unklare Unterbauchschmerzen, Endometrioseverdacht oder unerfüllter Kinderwunsch.
Die Laparoskopie ermöglicht eine genaue Diagnose und oft gleichzeitig eine gezielte Behandlung.
In unserer Mädchensprechstunde bieten wir jungen Frauen einen geschützten Raum für vertrauliche Gespräche.
Wir beantworten Fragen zu Themen wie Pubertät, Menstruation, Verhütung oder Sexualität – offen, ehrlich und einfühlsam.
Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, Ängste abzubauen und umfassend über den eigenen Körper und die Gesundheit zu informieren.
Eine gynäkologische Untersuchung erfolgt nur auf Wunsch oder bei medizinischer Notwendigkeit.
Ein Myom ist eine gutartige Wucherung der Gebärmutter, die häufig vorkommt.
Kleine Myome verursachen oft keine Beschwerden, während größere – je nach Lage – zu starken Blutungen oder Schmerzen führen können.
Uterus myomatosus bezeichnet eine ausgeprägte Form mit mehreren Myomen. Dabei kann die Gebärmutter deutlich größer werden.
Wir beraten Sie individuell und entwickeln gemeinsam mit Ihnen das passende Therapiekonzept.
Nach der Behandlung einer bösartigen Erkrankung der Brust, Gebärmutter oder Eierstöcke erfolgt die weitere Betreuung regelmäßig in unserer
Praxis.
Diese Nachsorge dient der frühzeitigen Erkennung möglicher Rückfälle und der langfristigen Unterstützung unserer Patientinnen auf ihrem Genesungsweg.
Die Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochensystems, bei der die Knochendichte abnimmt und das Risiko für Knochenbrüche steigt.
Zur Vorbeugung empfehlen wir eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Kalzium und Vitamin D sowie regelmäßige Bewegung.
Gerne beraten wir Sie zu individuellen Maßnahmen zur Erhaltung der Knochengesundheit.
Die Pille ist eine bewährte Methode der hormonellen Verhütung.
Bei regelmäßiger Einnahme verhindert sie eine Schwangerschaft, indem sie z.B. den Eisprung unterdrückt.
Wir informieren Sie ausführlich über Wirkung, Einnahme und mögliche Nebenwirkungen, damit Sie die für Sie passende Verhütungsmethode finden.
Der PAP-Test – benannt nach dem griechischen Arzt Papanicolaou – dient der Früherkennung von Zellveränderungen und Entzündungen am
Gebärmutterhals.
Er ist fester Bestandteil der Krebsvorsorge.
Die entnommenen Zellen werden im Labor mikroskopisch untersucht, um eventuelle Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Manchmal ist das Wichtigste einfach das Gespräch.
Ob Fragen zu Verhütung, Kinderwunsch, Beschwerden oder seelischem Wohlbefinden – bei uns dürfen Sie offen über alles sprechen.
„Quatschen mit Ihrer Ärztin“ bedeutet: Zeit für Ihre Anliegen, Zuhören ohne Eile und ehrliche Antworten.
Denn gute Medizin beginnt mit Vertrauen und einem offenen Gespräch.
Der Reha-Sport unterstützt die Wiederherstellung und Erhaltung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Durch gezielte Bewegungsübungen werden Ausdauer, Kraft, Koordination und Flexibilität gestärkt.
Zudem hilft er, den Alltag und den Beruf nach einer Erkrankung wieder besser zu bewältigen.
Gerne informieren wir Sie über passende Angebote und Teilnahmevoraussetzungen.
Eine Spirale ist ein Verhütungsmittel, das von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt wird.
Es gibt zwei Arten von Spiralen – eine mit Kupfer und eine mit Hormonen.
In einem persönlichen Gespräch erklären wir Ihnen genau, wie beide Spiralen wirken, welche Vorteile und Unterschiede es gibt, und finden gemeinsam die Methode, die
am besten zu Ihnen passt.
Der Begriff beschreibt, dass eine Schwangerschaft trotz regelmäßigem Geschlechtsverkehr nicht eintritt.
Wenn eine Frau nach etwa einem halben Jahr ohne Verhütung nicht schwanger geworden ist, empfiehlt es sich, einen Termin zur Abklärung zu
vereinbaren.
Dort kann geklärt werden, woran es liegen könnte, und welche Möglichkeiten es gibt, den Kinderwunsch zu verwirklichen.
Bei einer Tubargravidität hat sich eine befruchtete Eizelle außerhalb der Gebärmutter, in den Eileitern, eingenistet.
Dies muss dringend behandelt werden, da eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter nicht überlebensfähig ist und gefährliche Komplikationen wie innere
Blutungen verursachen kann.
Bei der Ultraschalluntersuchung, auch Sonographie genannt, werden Schallwellen genutzt, um Bilder von inneren Organen und Geweben zu erzeugen.
Die Schallwellen werden in den Körper geschickt und von Organen oder Knochen zurückgeworfen.
Ein Computer verwandelt diese Echos in ein Bild, sodass die Ärztin oder der Arzt ohne Eingriff in den Körper hineinschauen kann.
Verhütung – auch Empfängnisverhütung genannt – bedeutet, eine Schwangerschaft gezielt zu verhindern.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Medikamente (wie die Pille), Spiralen, Kondome oder kleine Eingriffe.
Wir nehmen uns gerne Zeit, um Sie ausführlich zu beraten und gemeinsam die Methode zu finden, die am besten zu Ihrer Lebenssituation passt.
Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase jeder Frau.
In dieser Zeit verändert sich der Hormonhaushalt, und die fruchtbare Phase geht allmählich zu Ende.
Die Eierstöcke produzieren weniger Hormone wie Östrogen und Progesteron.
Dadurch können Beschwerden wie z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen auftreten.
Wir begleiten Sie in dieser Zeit, beantworten Ihre Fragen und unterstützen Sie dabei, diese Lebensphase möglichst angenehm zu gestalten.
Das X-Chromosom ist eines der beiden Geschlechtschromosomen und spielt eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des weiblichen Körpers.
Frauen besitzen zwei X-Chromosomen, Männer eines (XY).
Viele genetische Merkmale und auch einige Erkrankungen werden über das X-Chromosom vererbt.
Bei genetischen Fragestellungen – etwa bei unerfülltem Kinderwunsch oder familiären Erkrankungen – kann eine Beratung Aufschluss geben und Sicherheit
schaffen.
Yoga kann in den Wechseljahren auf viele Arten wohltuend sein.
Es hilft, körperliche Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Gelenkbeschwerden zu lindern.
Gleichzeitig kann Yoga Stress abbauen, Ängste verringern und Stimmungsschwankungen ausgleichen.
Regelmäßiges Üben stärkt den Körper, verbessert die Beweglichkeit und Haltung und kann sogar die Knochendichte unterstützen.
Vor allem aber trägt Yoga dazu bei, sich ausgeglichener, ruhiger und wohler zu fühlen.
Das Zyklusmonitoring ist eine Untersuchung, mit der der natürliche Monatszyklus einer Frau genau beobachtet wird.
Mithilfe von Ultraschalluntersuchungen und Hormonmessungen kann der Zeitpunkt des Eisprungs bestimmt werden.
Dabei schauen wir, wie die Eibläschen (Follikel) wachsen, wie sich die Gebärmutterschleimhaut aufbaut und ob sich nach dem Eisprung ein Gelbkörper
bildet.
Das Zyklusmonitoring wird häufig eingesetzt, wenn ein Kinderwunsch besteht. Es hilft, den fruchtbarsten Zeitpunkt zu erkennen oder mögliche Ursachen für
Fruchtbarkeitsprobleme zu finden.
Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen – in jedem Lebensalter.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben oder sich eine individuelle Beratung wünschen.
Wir begleiten Sie vertrauensvoll, kompetent und mit Freude auf Ihrem Weg zu ganzheitlicher Frauengesundheit.
Ihr Praxisteam
Dr. Marina Löhr
Herrad Geisel
Dr. Marion Theiß
Svenja Schmitz
Rosental 1
44135 Dortmund
Telefon: 0231 - 572110
Fax: 0231 - 575528